Reisezeit

USA- Ein Roadtrip

Vor ein paar Wochen war ich mit meinem Freund auf einem dreiwöchigen Roadtrip in den USA. Wir haben uns dort ein eine kleine Rundreise durch den Westen gemacht und uns alles angeschaut, was in 3 Wochen so zu schaffen ist. Das Land ist riesig, viel haben wir nicht geschafft obwohl wir über 5000 km gefahren sind. Um dem Wunsch einiger Leute nach zukommen, habe ich hier mal einen kleinen Reisebericht mit Fotos zusammengestellt. Ich bin nicht so ganz der große Schreiberling. Also wenn jemand Fragen hat oder einen Fehler findet, schreibt mir einfach. Viel Spaß.

Gestartet haben wir unsere Reise in Los Angeles. Wir sind nur einen Tag dort geblieben, sind zum Santa Monica Beach gefahren und haben uns an die Sonne und die Palmen gewöhnt…und versucht zu realisieren dass wir wirklich in Californien sind.

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Dann haben wir Los Angeles verlassen und uns auf den Weg nach Las Vegas gemacht. Unsere Straße führte durch die Wüste und durchs Death Valley, welches uns mit Rekordtemperaturen von 48 Grad empfangen hat. Es war eigentlich unmöglich sich länger als ein paar Minuten außerhalb de schön klimatisierten Autos aufzuhalten. Aber die Gegend war wunderschön und das lebensfeindliche Klima ziemlich beeindruckend. Sogar einen Coyote habe wir in der Wüste getroffen.usa (20)
usa (32)usa (39)usa (59)usa (82)usa (84)Und dann Las Vegas. Mein Freund ist schon mal hier gewesen aber für mich war es noch komplett neu. Was für eine Stadt, ein bisschen wie ein Spielzeugwunderland, aber gemixt mit Größenwahn. Es doch faszinierend was so aus einer trockenen Wüste mit Wasserproblem wachsen kann.usa (117)

usa (119)usa (123)usa (124)usa (131)usa (147)usa (149)usa (154)usa (161)usa (162)Las Vegas hat auch eine schöne Umgebung zu bieten.usa (207)usa (217)Nach 2 Tagen Las Vegas und einem 38-Dollar-Gewinn im Bellagio gings weiter zum nächsten Ziel: The Grand Canyon. Unterwegs gibts wieder jede Menge eindrucksvolle Gegend.usa (248)

Und da ist er. Riesengroß und ein im Vergleich dazu ziemlich kleiner Fluß, soll dafür verantwortlich sein. Hier saßen wir dann Abends und man konnte einfach nicht glauben, dass man sein Abendessen gerade am Grand Canyon einnimmt, so als wäre es das normalste der Welt. Schon der Sonnenuntergang war beeindruckend und so durfte auch das Frühstück zum Sonnenaufgang nicht fehlen. Also halb sechs aufstehen. Aber was tut man nicht alles….usa (260) usa (263) usa (265) usa (267) usa (271) usa (272) usa (278) usa (292) usa (312) usa (338) usa (342)

Der Colorado-River ist nicht nur für den Grand Canyon verantwortlich, sondern auch für den Horseshoe Bend in der Nähe der kleinen Stadt Page. Hier läuft man ein kleines Stück durch die Wüste und steht auf einmal vor einem Loch, mit diesem grandiosen Ausblick.usa (355)

Mein persönliches Highlight, der Antelope Canyon. Dieser liegt in Arizona im Navajo-Reservat. Für die Indianer hatte er die Funktion einer Kirche, was ziemlich verständlich ist, wenn man drin steht. Diese Farben…Ich konnte garnicht aufhören zu fotografieren.usa (376) usa (384) usa (392) usa (443) usa (482)

Nächster Halt: Monument Valley. Ihr seht schon, wir haben kein Touristenhighlight ausgelassen. Unser Auto wurde am Eingang ausgelacht. Ich dachte schon es wäre ziemlich groß, aber im vergleich zum typischen Amiauto wohl doch noch kläglich. Aber es hat die staubige Buckelpiste mit uns überlebt und wir hatten grandiose Ausblicke in eine grandiose Landschaft.usa (609) usa (641) usa (648) usa (657) usa (660) usa (665) usa (668) usa (671) usa (689)

Am nächsten Tag gings weiter nach Moab, ein sehr hübsches kleines Städtchen umgeben von mehreren schönen Nationalparks. Wir haben die Canyonlands besucht und den Arch National Park. Man muss viel Auto fahren und noch mehr laufen. Zur Belohnung gibts aber wie immer großartige Natur, bei der man sich oft fragt ob der liebe Gott das eigentlich ernst gemeint hat. Einiges sieht einfach ziemlich nach Filmkulisse aus und man kann garnicht so richtig fassen, dass alles echt ist und man wirklich dort ist und es sieht….usa (705)

usa (717) usa (724) usa (768)Übrigens sind wir inzwischen in Utah. Unser Weg führte uns quer durch die herbstliche Kitschlandschaft zu unserem nächsten Ziel, dem Bryce Canyon. Man denkt ja schon gar nicht mehr, dass es noch schöner oder wunderlicher werden könnte, aber es geht jedes Mal noch besser. In den Bryce Canyon konnte man hinab klettern und ein Stück wandern, vorbei an seltsamen Steinformationen und Felsgebilden.usa (788) usa (807) usa (819) usa (828) usa (836) usa (840) usa (855) usa (864) usa (885) usa (890) usa (894) usa (900) usa (902) usa (916) usa (921)

Ein spontaner Zwischenstop war die Geisterstadt Bodie. Zu Goldrauschzeit eine schnell wachsende Stadt, mit genauso schnell wachsender Kriminaltät. Die Stadt hat außer Gold und Wind nichts zu bieten und als nichts mehr zu holen war, haben die Bewohner sie nach und nach wieder verlassen. Heute kann man noch die alten Häuser, die Schule, die Kirche und die Goldmine besichtigen.usa (937) usa (951) usa (954) usa (960) usa (962) usa (965) usa (968) usa (972) usa (1011) usa (1026) usa (1029)

Irgendwie hatten wir von Natur noch nicht genug und so fuhren wir noch weiter zum Yosemite National Park…und hatten viel zu wenig Zeit eingeplant. Wenn man von zu Hause nur den Müritz National Park kennt, ist man von der Größe des Landes einfach überwältigt. Die meisten Nationalparks sind riesig und an einem Tag gar nicht zu schaffen. Ich wäre gerne noch geblieben und einfach ein paar Tage gewandert. Hier gibt es auch Bären und Pumas, wir haben aber allerdings in der kurzen Zeit keine gesehen. Dafür aber Rehe und Hirsche und natürlich jede Menge Gegend.usa (1035) usa (1056) usa (1067)

usa (1085)Unser nächstes Ziel war dann schon San Franzisco und unser letzter Halt davor ein kleiner Nationalpark mit Redwood Bäumen. Einige diese Bäume waren tatsächlich fast 2000 Jahre und unglaublich hoch. Manche der Riesen schaffen sogar über 100 Meter.usa (1097) usa (1109) usa (1110)

Nach sehr viel Natur, Landschaft und Canyons erreichten wir die zweite große Stadt unserer Reise: San Fancisco, die derzeit teuerste Stadt der USA. Ich war sofort verliebt in die wunderhübschen Fassaden der kleinen Häuschen, die sich durch einen großen Teil der Stadt ziehen. Man konnte San Francisco sehr gut zu Fuß ablaufen und die vielen steilen Berge waren ein sehr gutes Training, bei meinem steigenden Donutkonsum.usa (1117) usa (1118) usa (1152) usa (1156) usa (1157) usa (1173) usa (1182) usa (1187) usa (1197) usa (1209)

usa (1279)Unsere Reise neigt sich dem Ende. Wir sind den Highway Nr 1 runter gefahren, immer an der Pazifikküste lang. Der letze Stop auf der Liste war San Diego, wo wir noch 2 Tage bleiben und die kalifornische Sonne genießen wollten, bevor es schon wieder zurück ins kalte Deutschland ging.usa (1210)

Der erste Spaziergang durch die Stadt war irgendwie ernüchternd, überall Hochhäuser und ich konnte nicht ganz verstehen, warum Google sagt, dass es noch schöner sein soll als San Francisco. Aber dann haben wir den Hafen entdeckt, die schönen Bilderbuchstrände, die süße Altstadt mit ihren kleinen mexikanischen Häuschen, die niedlichen Vororte und die Sushi-Happy Hour in der Innenstadt. Ich wäre zu gerne noch länger geblieben.usa (1232) usa (1246) usa (1247) usa (1250)

Letzter Stop wieder Los Angeles. Die Reise ist zu Ende und man ist schon etwas traurig darüber. Die letzte Amtshandlung war die Jagd auf das berühmte Hollywood- Zeichen. Es war gar nicht so einfach zu erwischen und hat sich dauernd versteckt. Aber wir habens gekriegt:-)usa (1273)

 

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